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AMADEUS Geschwindigkeitsoptimierung

Nicht optimal konfigurierte Sicherheitssoftware beeinflusst die Programmausführung genauso massiv wie unterdimensionierte Hardware oder Netzwerke mit unzureichendem Datendurchsatz


Wenn Ihre AMADEUS Installation Geschwindigkeitsprobleme haben sollte, so hat das vor allem drei mögliche Ursachen:

    1. Die verwendeten Computer entsprechen nicht den benötigten Anforderungen
    2. Das Netzwerk über das die Daten transportiert werden ist zu langsam
    3. Die verwendete Sicherheitssoftware (v.a. Virenscanner) sind nicht optimal konfiguriert

Zu 1.: Unzureichende Hardware

Um mit den aktuellen Versionen von AMADEUS arbeiten zu können sind folgende Systemvoraussetzungen sinnvoll (ACHTUNG: gemeint sind Mindestanforderungen - wie immer gilt: mehr ist besser):

    PC mit mindestens 1,5 GHz Taktgeschwindigkeit, 512 MB Arbeitsspeicher sowie ca. 10 GB freien Festplattenspeicher und einer Grafikkarte mit mindestenes 32 MB Grafikspeicher

    Monitor mit mindestens 1024 x 768 Punkten Auflösung (=XGA)

    Netzwerk (LAN) Schnittstelle mit mindestens 100 MBit Duplexübertragung

    Microsoft Windows ab Version 2000 (NT und Win 95, 98, Me werden NICHT mehr unterstützt)

    Microsoft Word ab Version 2000

Zu 2.: Zu langsames Netzwerk

Wenn AMADEUS innerhalb eines Netzwerks eingesetzt wird, sollten folgende Mindestvoraussetzungen erfüllt sein:

    Server: Mindestens 100 MBit Duplexübertragungsgeschwindigkeit
    PCs: Mindestens 100 MBit Duplexübertragungsgeschwindigkeit

    Bei Arbeitsgruppen mit mehr als 5 parallel mit AMADEUS arbeitenden Personen sollten anstelle von Hubs besser Switchs eingesetzt werden

    ACHTUNG: WIR RATEN AN DIESER STELLE DRINGEND VON DER VERWENDUNG VON FUNKNETZWERKTECHNIK AB! AMADEUS IST EINE DATENBANKANWENDUNG DIE NICHT MIT WLAN KOMPONENTEN BETRIEBEN WERDEN SOLLTE.


Zu 3.: Nicht optimal konfigurierte Sicherheitssoftware (Häufige Ursache für Performanceprobleme)

Da Virenscanner sehr tief in das System eingreifen, haben einige Anwendungen (u.U. auch AMADEUS) Probleme, wenn sie gescannt werden. Zumeist kommen diese Probleme beim Echtzeitscan zum Tragen. Dies betrifft allerdings den manuellen Scanner in gleicher Weise. Um Komplikationen mit diesen Anwendungen zu verhindern, erlauben die meisten Virenscanner aber das Führen einer Ausschlussliste, in der definiert werden kann, welche Daten nicht vom Echtzeitscanner überwacht werden sollen. Häufige Probleme treten auf mit:

    Zeitkritischen Anwendungen: Da die Daten immer erst gescannt werden, entsteht eine gewisse Verzögerung. Für einige Applikationen ist diese zu groß und sie erzeugen Fehlermeldungen bzw. Funktionsstörungen. Besonders häufig tritt dieses Verhalten auf, wenn auf Daten über eine Netzwerkfreigabe zugegriffen wird und an diesem entfernten Rechner ebenfalls eine Antivirensoftware läuft.

    Datenbanken (jeglicher Art): Da auf Datenbanken für gewöhnlich ein ständiger Zugriff stattfindet und sie oftmals sehr groß sind, versucht der Echtzeitscanner, diese dauerhaft zu scannen. Dies kann zu Timeout-Problemen, ansteigender Systemlast, Beschädigungen der Datenbank bis hin zum völligen Stillstand des jeweiligen Computersystems führen. Das Scannen solcher Datenbanken ist ohnehin zwecklos, da Virenscanner die Struktur nicht verstehen können.

Möglichkeiten zur Beseitigung von Geschwindigkeitsproblemen die auf den Einsatz von Virenscannern zurückzuführen sind:

    Prüfen Sie, ob eventuell doppelt gescannt wird. D.h. auf dem Arbeitsplatz-PC und auf dem Server. Wenn dem so wäre, gehen Sie bitte wie folgt vor:

    - Wenn es die Virensoftware zulässt, deaktivieren Sie den Scanvorgang auf einem der Rechner (wir empfehlen dazu eher den PC als den Server) für die betroffene Netzfreigabe (gemeint ist das im Netzwerk freigegebene Laufwerk oder der Netzwerkordner in dem AMADEUS installiert ist)

    - Wenn die Virensoftare es nicht zulässt, bestimmt Verzeichnisse vom Scannen auszuschliessen, empfehlen wir Ihnen die Anschaffung einer anderen Virenschutzsoftware. Die Alternative auf einem oder mehreren der Rechner vollständig auf den Virenschutz zu verzichten ist unter sicherheitsrelevanten Aspekten nicht empfehlenswert.

    Prüfen Sie die Scanstrategie. Manche Virenscanner untersuchen den Datenstrom doppelt (mit Virensignaturen und heuristisch). Deaktivieren Sie eine der beiden Scanstrategien (wir empfehlen die Heuristik) und prüfen Sie, ob eine Verbesserung der Verarbeitungsgeschwindigkeit zu verzeichnen ist.

    Prüfen Sie, ob Sie einen der nachfolgend genannten Scanner im Einsatz haben:

    - GDATA
    - Kaspersky
    - Panda

    Wenn ja, sollten Sie die weiter oben beschriebenen Möglichkeiten zur Vermeidung eines doppelten Virenscans genau prüfen. Unsere Erfahrung mit betroffenen Kunden hat gezeigt, das vor allem bei Einsatz der o.g. Produkte bei nicht optimaler Konfiguration Geschwindigkeitsprobleme auftreten können.

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